#3.29 Ende für Anfang
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00:00:00: TorNetz-Host Jan: Damit ist er also wieder vorbei, der 29. Spieltag in der ersten und zweiten Fußballbundesliga. Die Bayern ganz oben auf Schalke und weiterhin Tabellenführer. Es gab aber einige Trainerentscheidungen beim erste FC Union Berlin nach der Niederlage beim erste FC Heidenheim jetzt Steffen Baumgart nicht mehr Trainer, dafür die erste Trainerin in der Geschichte der ersten und zweiten Fußballbundesliga, jetzt an der Seitenlinie. Am Sonntag hat sich auch Fortuna Düsseldorf von Markus Anfang getrennt. Dafür übernimmt jetzt der Ex Preußen Münster Trainer Alexander Ende. Also da Ende für Anfang. So auch der heutige Folgentitel. Und der KSC hat unter der Woche schon bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit Christian Eichner enden wird. Damit endet also eine lange Ära. Aber bis zum Saisonende darf Eichner sich noch beweisen, noch zeigen. Ich denke auch, dass wir ihn relativ schnell wieder an der Seitenlinie sehen werden. Und wir reden auch noch über die Champions League. Also ihr merkt schon, eine pickepackevolle Folge hier für euch. Aber erst einmal muss ich Abbitte. Tornetz Der zweite Fußballbundesliga Podcast. Mit Jan Klein Reesink. Und wir fangen an mit dem Fußball Bundesliga Talk. Also über die erste Fußballbundesliga. Und dort. Ein ganz wichtiges Thema ist natürlich der Abstiegskampf. Der erste FC Heidenheim präsentiert sich in einer sehr guten Form. Gewinnen verdient auch mit drei zu eins am Samstagnachmittag gegen Union Berlin und sind jetzt noch zwei Punkte vom vorletzten VfL Wolfsburg entfernt. Sechs vom Relegationsplatz, wo der FC St. Pauli momentan steht. Also ein bisschen Hoffnung besteht noch. Auch wenn es jetzt in den kommenden fünf Spielen natürlich trotzdem nicht einfach wird für die Heidenheimer. Jetzt zum Spiel gegen Union. Da haben sie einfach wieder diese Heidenheim Tugenden auf den Platz gebracht. Eklig gegen den Ball und nach vorne. Dann viel über die Außen gespielt. Über ein Ding, wie Van Horn sagt, die ja sich immer wieder. Oder die immer wieder bereit standen, gesucht wurden. Und was exemplarisch war, dass sie wieder mit zwei Stürmern gespielt haben, mit Schiller und Piringer auch einfach dann wieder diese Gefahr in der gegnerischen Box haben. Da müssen nicht unbedingt diese Spieler, also nicht um einen Stürmer, gefährlich werden, sondern dadurch, dass du so zwei großgewachsene Stürmer hast, bildest du auch indirekt dann Gegenspieler. Und so entsteht dann auch mehr Platz für andere Spieler, die dann einrücken, wie zum Beispiel dann ein Horn zack beim eins zu null. Und das hat Heidenheim sehr clever gemacht, wie schon in den letzten Wochen Union Berlin. Da fehlt so ein bisschen diese Kompaktheit, diese die letzten Jahre ausgezeichnet hat. Und nach vorne ging halt auch nicht viel. Also das war wirklich so ein Spiel, wo ich das Gefühl hatte, ja, oder auch die letzten Wochen schon, da ist so ein bisschen Lethargie drin. Die Saison scheint schon abgeschlossen, aber sie sind ja noch im Abstiegskampf. Also die sind ja noch längst nicht gerettet, auch wenn es mit Platz elf Stand jetzt ja sehr komfortabel aussieht. Aber schauen wir uns mal an Sie haben zwei und dreißig Punkte, sieben Punkte vor St. Pauli, fünf Spiele. Klar, klingt jetzt erstmal sehr, sehr viel. Aber allein was soll der Kopf dann mit der Mannschaft? Macht der Trend, wenn er plötzlich von unten die Gegner punkten, punkten, punkten und du selbst nicht die Ergebnisse holst und immer näher heranrückt? Das kann dann schon auch am letzten vorletzten Spieltag dafür sorgen, dass deine Leistungsfähigkeit noch mal gehemmt wird, wenn du dann plötzlich wieder hochfahren musst, auch um in der Klasse zu bleiben. Und Heidenheim? Die haben es einfach geschafft, wieder ihren ihre Identität wiederzufinden. Haben sind sind zwei Kilometer mehr gelaufen, haben Union Berlin teilweise sogar dominiert. Im ersten Durchgang in Hälfte zwei musste Union dann auch kommen, musste mehr gehen. Aber die gefährlichere Mannschaft war einfach der FC. Die Jungs von der Ostalb. Da hat Frank Schmidt es auch geschafft, trotzdem die Köpfe hoch zu behalten, auch wenn diese Saison die Ausgangslage ausweglos erscheint. Trotzdem bringt ein Heim immer ein gewisses Grundniveau auf dem Platz. Und diese, diese Leidenschaft, die sie mit drin haben. Wichtig fand ich auch die Rolle von Herrn Schöppner auf der Trainerposition, der selbst auch immer wieder mit in den sechziger eingerückt ist. Also ihr merkt schon, die Flutung der sechzehn, das gigantische sechzehn, das war ein probates Mittel bei den Heidenheimern. Und Union Berlin. Ich habe es bereits am Anfang erwähnt, sehr unkonzentriert, auch in der Defensive. Also Leduc ist eigentlich in der Top End Verteidigung in der Bundesliga. Aber gerade jetzt, das dass mir noch mal besonders gegen Heidenheim aufgefallen, oft auch ein Schritt zu spät. Exemplarisch dafür nochmals das eins zu null da war Horn sag einfach reaktionsschneller als die Verteidigung. Das war auf jeden Fall auch ein Ball, der zu verteidigen war. So ein flacher Hereingabe von außen. Also das wäre auf jeden Fall möglich gewesen. Und Steffen Baumgart Tiger hätte auch die ganze Zeit an der Seitenlinie herum und am Ende wurde sie ja nach diesem Spiel, nach der drei zu eins Niederlage auch die Entscheidung getroffen. Kurz nach Mitternacht, dass er jetzt nicht mehr länger Trainer der Eisernen ist. Auch ein ungewohnter Zeitpunkt natürlich. Und jetzt übernimmt mit Marieluise zum allerersten Mal in Deutschland Profifußball eine Frau das Kommando an der Seitenlinie. Hat in den kommenden drei Spielen auch direkt eine große Herausforderung. Kommenden Samstag erstmals direkt gegen den VfL Wolfsburg Im Abstiegskampf gewinnst du Da ist der direkte Abstieg wahrscheinlich auch schon vermieden. Dann bei RB Leipzig. Das wird eher ein bisschen schwieriger. Freitags abends im Duell und danach am zwei und dreißigste Spieltag samstags gegen zu Hause gegen den erste FC Köln. Wieder ein direkter Konkurrent. Also das sind jetzt drei entscheidende Wochen und holt Marieluiseeta da vier bis sechs Punkte Aus diesen drei Spielen ist der Klassenerhalt auf jeden Fall sicher. Also die größte Aufgabe für Sie wird es jetzt einfach sein, wieder zurück in die Mannschaft reinzubekommen, diese defensive Kompaktheit, Stabilität herzustellen, was ja auch immer eines der ersten Ansatzpunkte ist für neue Trainer innen und dann aber auch die Offensive mal wieder zu beleben, weil das, was Union anbietet, ist halt schon sehr, sehr, sehr, sehr bieder. kaum Struktur im Spiel nach vorne Sohn Elias ansah, bekommen sie gar nicht in die Show. Bei Paderborn ja auch technisch überragender Spieler voller Spielfreude. So ein bisschen verloren gegangen. Das gleiche gilt für einen Jong, der das auf jeden Fall draufhat. Und ehrlich der braucht doch einfach mal selbst ein Erfolgserlebnis. Hat viele Vorlagen gegeben, aber selbst noch nicht getroffen. Und er braucht auch einfach mal wieder so ein Brustlöser. Und was auch wichtig ist nicht nur mit Flanken zu operieren, sondern auch mal wieder spielerisch Lösungen zu finden. Bei Union Berlin auch mal einen Plan B und Plan B in der Tasche zu haben. Aber das war, so sehr ich auch schätze, sehr einfallslos. Die letzten Wochen einfach zu verteidigen. Und so sind sie jetzt auch noch mal in die Bredouille gekommen, in Richtung Abstiegskampf, in Richtung gefährliche Zone. Und das ist für mich einer der Kernaufgaben jetzt für die neue Trainerin. Ich habe natürlich auch in den sozialen Medien natürlich geguckt, da waren wieder viele Tiefflieger unterwegs, unterirdische Kommentare. Ich habe auch nur von Männern diese Kommentare gesehen, von Frauen nicht. Ich will jetzt aber auch nicht ausschließen, dass Frauen das vielleicht kritisieren, aber das ist natürlich sehr primitiv und zu kurz gedacht. Ich meine, es gab halt noch noch nie eine Trainerin an der Seitenlinie und ihr nur aufgrund des Geschlechts die Kompetenz abzusprechen finde ich schon sehr schwach. Ich wünsche dir auf jeden Fall sehr sehr viel Erfolg. Sie wird ja ab Sommer dann die Frauen des erste FC Union Berlin in der Bundesliga coachen. Also diese Einstellung ist auch befristet. Ich hoffe, dass sie trotzdem viele, viele Punkte holen wird. Mit Union Berlin Vor allem, weil ich Union Berlin auch als Bundesligaverein mag. Mittlerweile und vor allem dann auch, um die ganzen Kritiker mal Lügen zu strafen, um auch zu zeigen okay, auch eine Frau kann im Männerfußball Kompetenz haben, zeigen und erfolgreich sein. Erfolgreich sein wollte auch der VfL Wolfsburg mit Trainer Dieter Hecking. Ja, zwei zu eins gegen. Ja nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzende Frankfurter verloren. Es war gar nicht mal so ein schlechter Auftritt. Und das vielleicht das niederschmetterndste für für Wolfsburg. Weil Frankfurt musste sich nicht mal richtig anstrengen. Haben gerade beim zwei zu null ja ordentlich gepennt, als Burkhard vollkommen freigelassen wird. Nach einer Standardsituation, da ist die Wolf, da hat die Wolfsburger Verteidigung gepennt und dann ja Kalou im Rückraum auch komplett frei gewesen, der dann locker lässig das zwei zu null machen kann. Insgesamt die Wolfsburger bemüht gewesen, gerade in Heft zwei viele Angriffe gefahren, viele Abschlüsse gehabt, auch auf den Kasten von Zetra, ohne richtig gefährlich zu werden und machen dann halt in der Nachspielzeit neun Uhr siebzehn Minute. Zwar durch Pekinovic noch den Anschlusstreffer durch ein Eigengewächs, aber ansonsten kam halt. Ja, war es halt die meiste Zeit unglücklich. Und wie gesagt, Frankfurt, die haben auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt, haben halt defensiv insgesamt ganz ordentlich gestanden und nach vorne dann halt vor allen Dingen in Hälfte eins dann diese Nadelstiche gesetzt, überschnelle außen über. Wie gesagt Calimondo, amei Moonie. Das waren halt die beiden, die viel Dampf gemacht haben. Haben viel halt auch in die Tiefe gespielt. Haben diese Tempovorteile gegenüber einem Wawro Jens ausgenutzt? Gerade Jonny Burkhardt, der immer wieder den Weg Richtung Wolfsburger Tor gesucht hat. Und so ist der VfL Wolfsburg jetzt kurz vor dem Abstieg, weil das eine Mannschaft die. Das wirkte halt sehr wild, wie sie dann angelaufen sind, versucht haben, offensiv Akzente zu setzen. Und die Befürchtung wird immer größer, dass die Wolfsburger jetzt in der kommenden Saison zweitklassig sind. Da wird natürlich auch noch mal ein größeres Thema bei Tornetz werden könnten. Sie planen auch schon für die kommende Saison. Angeblich soll Elvis Raggi, der zentrale Mittelfeldspieler des FC Augsburg, zurück zu den Wölfen kommen. Egal ob erste oder zweite Liga wurde ja beim VfL Wolfsburg ausgebildet. Ist dann ja über die Stationen Köln, Bochum und jetzt Augsburg so ein bisschen durch die Region, auch durch Deutschland getingelt und soll jetzt in seine Heimat dann zurückkehren, wahrscheinlich dann in Liga Numero zwei, dafür aber nicht zweitklassig ist, ist der FC Bayern München. Glückwunsch zum Torrekord, egalisiert fünf zu null. Locker lässt sich beim FC St. Pauli gewonnen, viele Stammkräfte, unter anderem ja auch ein Hurricane, nochmals geschont vor dem Champions League Rückspiel und damit jetzt auch mit durch die parallele Niederlage des BVB gegen Bayer Leverkusen. Zwölf Punkte bei noch fünfzehn zu spielenden Punkten werden sie, wenn möglich am kommenden Sonntag gegen den VfB Stuttgart schon deutscher Fußballmeister. Und wenn wir schon über die Champions League gesprochen haben, dann gehen wir da jetzt natürlich auch noch mal besonders rein. Und was soll ich sagen Der FC Bayern München gegen Real Madrid einen unglaublichen Auftritt hingelegt, im Bernabeu verdientermaßen den Sieg gezogen. Da hat man schon gemerkt, da hat eine Mannschaft gegen elf Individualisten gespielt. Real Madrid natürlich formverbessert gegenüber der Niederlage gegen Mallorca in der Liga. Trotzdem Die Bayern wirkten einfach in allen Belangen reifer, eiskalter. Gerade ulis und Luis Diaz über die Außen haben immer wieder für Kopfschmerzen in der Defensive gesorgt. Und Heavy Can vorne. Wenn du den Halt hast, der macht dann halt auch aus. Ja, null Komma fünf Prozentigen Chance macht er halt eine Hütte, weil er halt auch einfach diesen Instinkt hat, diese Abschlussqualität und die Bayern von Anfang an druckvoll gewesen, haben Real Madrid eingeschnürt, haben sich aber auch relativ spät erst belohnt. Luis Diaz in Minute ein und vierzig hätte schon viel früher die Führung geben können. Machen dann ja mit dem ersten Angriff und der zweite Schiri kann auch direkt das zwei zu null. Und ich dachte, dass sie vielleicht noch ein drittes und ein viertes nachlegen. Am Ende macht Real Madrid ja sogar noch den Anschlusstreffer durch Kilian Mbappe. Und so ist es jetzt für das Rückspiel am kommenden Mittwoch noch mal spannend. Ich kann mir aber einfach nicht vorstellen, dass Real Madrid in München mit zwei Treffern Unterschied gewinnen wird oder überhaupt gewinnen wird, weil die Bayern einfach zu abgezockt sind. Konnte am Wochenende ja noch mal ihre besten Spieler schonen. Manuel Neuer momentan in einer absoluten Topform. Hinten im Kasten. Was der gegen Real Madrid dann auch teilweise nochmal rausgeholt hat. Absolute Weltklasse. Und ich glaube auch einfach nicht, dass das Real Madrid, wie gesagt, auch diese Wucht, die so ein Champions League Abend im Münchner Stadion entfachen kann, dem entgegenwirken kann. Müssen wir noch mal eine deutliche Leistungssteigerung zeigen. Und Bayern müsste selbst auch einen gebrauchten Tag haben und das glaube ich aber beides nicht. Die Bayern sind so fokussiert, konzentriert und wollen jetzt in dieser Saison das Triple holen, dass sie Real Madrid dann auch schlagen werden und bei den anderen Partien Arsenal nur in Anführungsstrichen eins zu null, dann Kai Havertz bei Sporting Lissabon gewonnen. Ich glaube, im Rückspiel werden sie es dann noch deutlich klarer machen, auch ins Halbfinale einziehen. Auch bei den anderen beiden Partien glaube ich nicht mehr an ein Comeback. PSG gewinnt zwei zu null zu Hause gegen Liverpool. Klar, in Enfield nochmal was anderes, aber die Liverpooler auch nicht. Gerade eine Mannschaft in dieser Saison, vor der man Angst haben muss. Unter Arne Slot wirken zumeist dann doch relativ harmlos. Und Atletico Madrid gewinnt im Camp Nou beim FC Barcelona mit zwei zu null. Rückspiel zu Hause im eigenen Stadion. Das wird Hit. Es wird heiß. Es wird ein Hexenkessel. Wenn ich es ein Team zutrauen kann, so ein Spiel noch mal zu drehen, dann natürlich den FC Barcelona mit Lewandowski, mit Jamal Rafinha, Ferran Torres. Aber Atletico Madrid ist halt so eine abgezockte Mannschaft und ich glaube, dass sie es auch schaffen könnten, zwei zu null Vorsprung im heimischen Stadion im Rückspiel für sich noch mal so zu behalten, dass am Ende der Halbfinaleinzug ansteht. Design Dein Verein, eure Plattform. Wenn ihr euren Verein aber mal auf das nächste Level heben wollt Ihr wollt eure Social Media Präsenz eures Vereins verbessern oder vielleicht sogar einen Podcast, so wie ich hier mit Thonet und braucht coole Grafiken zu euren Social Media Account, dann ist das die richtige Plattform. 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Den Turnaround schafft, weil gerade so im Abstiegskampf sind so Negativtrends doch immer sehr wichtig. Also die werden immer eine hohe Bedeutung beigemessen. Finde ich persönlich auch. Schaffst du es nicht oder gerade zum Saisonende, wenn du da einen schlechten Trend hast und es geht für dich noch um etwas Auf oder Abstieg oder Europa, dann ist es immer. Schwierig, weil gerade in den letzten Spieltagen Psychologie extrem wichtiger Punkt ist. Und dann verliert Düsseldorf ja mit Florent Mosler noch einen ganz wichtigen Spieler. Hat sich das Kreuzband gerissen. Der Kreativkopf bei den Fortunen, auf dem auf der linken Schiene immer wieder nach innen gezogen ist. Der Spieler, der Angriffe mitinitiiert hat. Dann hat sich Rasmussen auch noch verletzt. Ein weiterer wichtiger Spieler, der für die Kreativität zuständig ist. Also war da eigentlich nur noch Appelkamp als Kreativspieler auf dem Rasen bei der Fortuna, die defensiv gut standen. Kiel hat so die Spielkontrolle übernommen. So typischen Tim Walter Fußball. Frühes Pressing, also hohes Anlaufen, schnelles direktes Spiel in die Spitze, viel auch über die Flügel. Agiert vor allen Dingen auch um Spielkontrolle bemüht gewesen. Und die Kieler haben die Düsseldorfer im eigenen Stadion wirklich auch eingeschnürt, haben es immer wieder clever gemacht, hatten mit Hugo und to hum Chu zwei achter. Da ist einer immer weit nach vorne geschoben, der andere so ein bisschen im zentralen Mittelfeld als erste Absicherung für einen Tiefstehenden. Jonas Meffert, der dann sich teilweise auch hat zwischen Innenverteidiger hat fallen lassen. So ein Dreieraufbau. Auf jeden Fall hat Düsseldorf es nicht geschafft, diese flexible Offensive von Kiel unter Kontrolle zu bekommen. Haben versucht, Manndeckung zu spielen. Aber Kiel hat sich immer wieder auch klug befreit. Und wenn es dann halt mal von seinem linken Flügel in die Mitte gezogen ist, auf der anderen Seite auch ein Kapralik und so dann ein Rosenboom, Tolkien, später dann halt ein Nikitsch oder auch iewicz immer wieder dann sehr hoch schieben konnten und dann halt trotzdem im Zentrum eine große Ballung war von Killerspielern, der Flügel aber auch sehr frei war, dann und das war einfach dann schön anzusehen, wie schnell Tim Walter es geschafft hat, diese Mannschaft wieder Selbstbewusstsein einzuimpfen. Da wirkte. Da war wieder Emotionalität drin. Aufbruchstimmung, Euphorie, Freude und Spaß am Spiel. Und das Gegenteil war bei Fortuna Düsseldorf der Fall. Die wirken schon sehr ängstlich. Bezeichnend dafür war ja Sie haben ja zwischenzeitlich sogar den Ausgleich durch Cedric geschafft. Trotzdem war es dann so, dass sie danach wieder ängstlicher wurden, Angst hatten, diesen Punkt dann doch zu verlieren und dadurch dann Kiel wieder Stück für Stück sich nach vorne arbeiten konnte, weil nach dem eins zu null für Kiel Düsseldorf zwischenzeitlich sogar besser gewesen. Nach dem eins zu eins wirkte das, als wenn der Stecker bei Düsseldorf gezogen wäre. Kiel wurde dann wieder besser und haben sich dann halt am Ende auch durch viel durch durch nicht nach Vorlage von Tor belohnt. In Minute neun und siebzig und der Innenverteidiger macht dann halt den wichtigen zwei zu eins Siegtreffer für Kiel, die damit auf Rang zwölf zusammen springen. Und Düsseldorf. Ich habe es ja bereits im Intro erwähnt, haben dann am Sonntag Vormittag Markus Anfang entlassen. Alexander Ende. Der Ex Preussen Coach kommt jetzt also. Und ich glaube das ist jetzt der Schlüssel, dass Düsseldorf den Klassenerhalt schaffen wird, weil Alexander Ende. Der lässt geilen Fußball spielen und ich glaube die Jungs, die haben ja trotzdem technisch starke Spieler. Rasmussen Appelkamp. Die wollen jetzt auch einfach mal wieder zocken. Die wollen Spaß haben am Fußball, nicht ängstlich sein und das kann Ende vermitteln. In seinem vier vier zwei System mit Mittelfeldraute. Da wird es jetzt wieder viele Positionsrochaden geben. Bei vielen anderen Mannschaften muss ich sagen Boah, jetzt so kurz vor Saisonende so ein komplexes System. Schwierig. Aber Düsseldorf? Die haben die Qualität, diese spielerische Klasse, so ein komplexes System auch schnell umzusetzen. Und die brauchen einfach nur wieder Spaß am Spiel und dann werden sie ihre Punkte einfahren. Also mit der Entlassung von Anfang, den ich eh von Anfang an kritisch gesehen habe. Sorry für das Wortspiel mit der Einstellung von Alexander Ende, den ich von vorne, vom Anfang bis Ende als sehr guten Coach empfunden habe und immer noch empfinde. Großes Trainertalent damals bei PL und auch bei Münster. In der Anfangsphase guten Job gemacht, glaube ich, dass Düsseldorf jetzt bereit ist für den Klassenerhalt. Und auch Kiel präsentiert sich in einer guten Form, ich weiß. Dadurch, dass die Liga so eng ist, kann es Woche für Woche immer anders aussehen. Aber so zwei, drei Siege noch für Kiel und dann ist es auch für sie geritzt. Und damit bleiben auch zwei Klubs, die mittlerweile auch Tradition in der zweiten Liga haben, weiter in der Liga halten. Da bin ich mir sehr, sehr sicher. Der Liga erhalten bleiben. Arminia Bielefeld könnte schwierig werden. Verlieren. Nach der Verkündung, dass Christian Eigner nicht mehr KSC Trainer nach Saisonende sein wird, mit vier zu eins gerade in Hälfte zwei haben sie sich dann doch zum Ende hin ergeben. Und der KSC wirkte. Es wirkt auch so ein bisschen, als wenn Sie befreit sind, dass jetzt die Diskussion um Eichner vorbei sind. Klarheit herrscht. Spiele von Anfang an gut gegen Bielefeld, die sich am Anfang noch ein bisschen was getraut haben mit einem Grotowski Lalovic vorne vor allem über die Außen Mikro zwei super schnelle Spieler gehabt. Herr Lalovic, ein technisch starker Spieler, der Bälle gut weiterleiten kann, Also da war schon klar, wir lassen den KSC spielen und dann kontern wir schnell, können dann auch mal lange Bälle auf TLalovic spielen. Und wie gesagt, Hauptsache wir kriegen Mulu und Kotowski irgendwie in die Tiefe geschickt. Dafür waren dann auch Wörle und Corpus zuständig im zentralen Mittelfeld. Also die Rollenverteilung im Spiel mit dem Ball bei Bielefeld war gegeben. Sah auf dem Papier sehr gut aus. Das Problem war nur, dass der KSC mit so einer ungeheuren Wucht im heimischen Stadion agiert hat. Gerade über einen Marvin Vanicek im zentralen Mittelfeld, der ja noch mal beweisen wollte oder auch nach dem Spiel verdeutlicht hat, wie sehr er Christian Eichner dankt. Durch ihn hat der erst den richtig großen Durchbruch und Erfolg in der zweiten Liga gehabt. Hat einen sehr starken Tag gehabt, hat ja selbst auch einen Treffer erzielt. Immer viel angetrieben und hat die teilweise löchrige Defensive von Arminia Bielefeld, wo Bauer und Knoche ja nicht gerade für absolute Schnelligkeit steht, überrumpeln können durch schnelle, gute Schnittstellenpässe zu den Stürmern Ben Fahad und Schleusener. Und der KSC hat sich einfach belohnt. Sie lagen mit eins zu null zurück durch ein Tor von Robin Knoche. Aber haben sie davon diesmal nicht beeindrucken lassen. Sind ja sonst immer schnell eingebrochen, aber direkt mit der ersten Aktion nach Vorlage hat mit dem eins zu eins und sind weiter dran geblieben an Bielefeld, so lange es ging immer weiter nach hinten reindrücken können, haben wir nachher mit Fukuda noch einen Spieler, der gutes Tempo mitbringt und mit Ben Förster mit Philipp Förster noch einen zentralen offensiven Mittelfeldspieler, der diese Schnittstellen schnittstellenpässe spielen kann, reingebracht. Und Christian Eichner hat einfach wieder es geschafft, dass so eine Leichtigkeit im Karlsruher Spiel war. Und am Ende ging es nach dem zwei zu eins durch Kobald, dem Innenverteidiger, durch Vanicek und auch durch Fukuda nochmal sehr schnell. Kurz vor Ende vier eins Flächen ein Treffer zu hoch, aber am Ende der KSC einfach die überragende, dominante Mannschaft mit einem sehr starken Auftritt und haben bewiesen, dass sie den Klassenerhalt spätestens jetzt durch haben. Zehn Punkte Vorsprung vor Eintracht Braunschweig auf dem Relegationsplatz. Sollte bei einer fünfzehn zu vergebenen Punkten ausreichen. Vor allen Dingen, weil ja auch noch einige Mannschaften unter ihm sind, die dann gleichzeitig auch noch so kräftig punkten müssen. Deswegen sollte es das mit dem Klassenerhalt gewesen sein. Nach oben dreizehn Punkte Rückstand geht natürlich jetzt auch nicht mehr viel, deswegen wird der KSC die Saison wahrscheinlich noch mal austrudeln lassen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Mannschaft noch mal richtig performt, um ihren Trainer Christian Eichler noch mal zu danken und zu ehren. Und am Ende dann doch noch den einen oder anderen erfolgreichen Sieg einfahren wird. Apropos Verein verließ, um nicht mehr viel geht. Hertha BSC Berlin Nach der Niederlage zu Hause am Samstag gegen den erste FC Kaiserslautern könnte das auch gelten. Immer noch in Schlagdistanz. Sechs Punkte zum Relegationsplatz, zehn Punkte auf dem direkten Aufstiegsplatz. Aber ich glaube, das war wirklich ein Nackenschlag zu viel mehr. Den Rückzieher von der TSG Hoffenheim gekommen, macht am Ende das eins. Den einzigen Treffer für den erste FC Kaiserslautern, weil Hertha BSC Berlin insgesamt zu ungefährlich war als Lautern standen stabil und haben wie gesagt eine Chance durch bessere Chancen nutzen können. Bedeutet auch, Das jetzt zwischen Rang sechs und ich würde sagen neun, also die Vereine Hertha, Lautern, Karlsruhe, Nürnberg ist um nichts mehr geht. Das sind so die vier Teams, die die Saison jetzt so ein bisschen aus schleifen lassen können. Würde ich es vielleicht noch um eine bessere Platzierung geht. Klar, auch Siegprämien, Punkteprämien und natürlich auch den Heimfans einiges zeigen. Trotzdem war es jetzt wirklich so nach dem Spiel, hat man auch gemerkt, da ist jetzt so ein bisschen auch der die Energie raus der Stecker gezogen. Auch Toni Leißner hat gesagt Ja, wenn wir jetzt alle Spiele noch gewinnen, dann können wir aufsteigen. Jetzt haben wir aber eins verloren. Also auch bei ihm wirkt das so, als wenn er mit dem Aufstieg abgeschlossen hat. Und dann wollen wir noch zwei Spiele am Sonntag besprechen. Zum einen Eversberg gegen Schalke vier. Die Schalker müssen ja auf Karten verzichten, diese Saison gar nicht mehr dabei sein wird. Ayhan gesperrt, karaman nicht mit an Bord gewesen und so also eine ersatzgeschwächte Schalker Mannschaft gegen den SV Eversberg, die super gestartet sind, haben Schalke erstmal kommen lassen und haben dann die Knappen eiskalt ausgekontert. Gerade in Anfangsphase. Felipe Sanchez, der in die Innenverteidigung gerückt ist, als linker Verteidiger Kuruchi, dafür dann auf rechts gerückt, immer wieder übertölpelt, überspielen lange Bälle aus der eigenen Defensive. Immer das gleiche Muster Petkoff kann sich dann meist gegen den Sanchez durchsetzen, spielt den Ball dann in die Mitte zu. Schnellbacher, der den Ball dann irgendwie noch zu Zimmer schickt, bekommt, da den dann aber wieder auf Schnellbacher weiterleitet und der dann mit der ersten richtig gefährlichen Aktion in Minute vier das eins zu null für Eversberg Erzielt. Und dieses Muster haben sie dann noch zwei, drei Mal in der Anfangsphase so gefahren, ohne erfolgreich zu sein. Dann hat sich so ab Minute zehn fünfzehn Schalke so langsam stabilisiert. Mehr Spielkontrolle bekommen, Vorne nach Abschluss immer wieder mit drei Jungs angelaufen. Gummis Zilla und Dejan Ljubicic vorne, die natürlich ein enormes Tempo und Wucht mitbringen. Immer wieder angelaufen, so Beck. Dann zu langen Bällen gezwungen, die sie dann über einen Schallenberg oder Sanchez Korogai zurückerobern konnten. Und desto länger das Spiel ging, das bemerkte man auch. Das Gefühl, all diese Rückschläge, die machen die Schalker Mannschaft nur noch heißer darauf, es allen zu zeigen, zu beweisen. Also auch so eine gewisse Resilienz in dieser Mannschaft drin, diese Wucht. Und ja, Malocher, ich weiß, das Wort wird bei Schalke nicht mehr gerne gehört, aber die haben auch richtig malocht Und trotzdem auch diese Zaubermomente drin gehabt. Beispielhaft dafür natürlich der Seitfallzieher von Lahoz zum eins zu eins, der für mich auch einen überragenden Auftritt hingelegt hat. Der enorme Kilometer gelaufen ist. Alle Löcher gestopft hat, zugelaufen ist. Hinten die Angriffe mit initiiert hat, vorne dann teilweise abgeschlossen, also überall zu finden mit einem astrein Auftritt. Und ich dachte zur Halbzeit okay, Schalke, die werden das jetzt hier in der zweiten Halbzeit super ziehen. Dann Minute ein und fünfzig Petkov tritt einen Schei auf den Fuß. Schiedsrichter sagt Eyyy, du hast Petkoff gefoult. Weil Petkov auch mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden lag. Gibt ihm dazu. Dafür dann die gelb rote Karte. Pah! Kann er nur bei Roten Karten eingreifen. Bedeutet. Schalke war dann fast die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl. Und trotzdem weiter angelaufen sind, wandern sogar noch galliger auf den Sieg und erzielen dann auch fünf Minuten nach der gelb roten Karte durch Musterschüler nach Vorlage von Ljubicic den Ball quer steckt in die Mitte zu Salah das zwei zu eins. Hatten ja am Ende sogar noch mal gute Möglichkeiten. Vitali Becker kam rein. Gibt es ein Comeback? Starker Auftritt auf links, defensiv gut gestanden, nach vorne die ein oder andere Aktion gehabt. Auch Gantenbein vorne, der immer wieder mit angeschoben ist, am Ende ja sogar mit Fünferkette gespielt. Becker Gantenbein auf den Schienen. Und der war ja auch lange verletzt. Aber was für eine Wucht der nach vorne hin ausgestrahlt hat. Überragend. Und Sie behalten die Tabellenführung. Der FC Schalke vier beweist einmal mehr, dass Sie eine Mannschaft sind, die zum Auf oder die bereit sind, Aufzusteigen. Fünf Punkte Vorsprung auf Rang drei, Hannover sechs auf Rang vier, Eversberg bei noch fünfzehn vergebenen Punkten. Also das sieht jetzt mittlerweile schon sehr gut aus. Vor allen Dingen, weil die Konkurrenz halt auch nicht konstant punktet. Und im direkten Duell so einen Auftritt aufzuzeigen mit einem Rumpfkader, das nötigt mir Respekt ab. Ja, und Respekt habe ich auch vor dieser Partie. Paderborn Magdeburg. Sieben Tore Spektakel. Bilbija macht vier Hütten. Viererpack für Paderborn. Magdeburg gibt sich trotzdem nie auf, Sind immer dran, zeigen wieder einen energischen Auftritt. Das war einfach ein Team zweier Mannschaften, die Positionsrochaden lieben. Also wo die Spieler immer wieder mal vorne, mal hinten zu finden sind, die Ballbesitz lieben und die offensiven Fußball mögen. Alles drin ist im Spiel. Also das war einfach Werbung für die zweite Liga, für Zweitligafußball technisch ansehnlicher Fußball beider Teams. Wobei es ja für Magdeburg im Kampf um den Klassenerhalt um sehr viel geht um Existenzen. Paderborn vorne mit drin wollen es jetzt auch endlich schaffen, den Sprung in die erste Fußballbundesliga und trotzdem so eine Spielfreude zu haben. Das nötigt mir großen Respekt ab. Beeindruckend fand ich auch wieder den Auftritt von Zuckowski. Ich meine als verletzter Rechtsverteidiger gekommen, mittlerweile Toptorjäger der zweiten Fußballbundesliga als Mittelstürmer. Der weiß auch einfach, wo das Tor steht, bereitet den Ausgleich durch Musonda vor, erzielt dann selbst den Ausgleich zum zwei zu zwei, also nicht nur als Vollstrecker, sondern auch als Vorlagengeber dabei. Bayerisch artig wieder auf dem linken Flügel viele eins gegen eins Duelle. Auf der anderen Seite Kuroda Obermaier, die immer wieder nach vorne mitangeschoben sind. Kurt A. Der breitgegangen ist, die Tiefe gesucht hat. Obermaier, der immer wieder in die Mitte gezogen ist, auf seinen starken rechten Fuß dadurch auf viele Halbfeldflanken schlagen konnte. Und das war einfach Werbung zweier Trainer, die offensiv spielen lassen. Ralf Kellermann mit Paderborn und Patrick Sander beim erste FC Magdeburg. Vor allem Patrick Sander, wie gesagt lange von der Fußballlandkarte als Trainer weg gewesen. Früher Trainer von Cottbus in der Bundesliga und von TuS Koblenz in der Zweiten Liga. Endlich wieder da. Also erinnert mich so ein bisschen an meine Kindheit. Nostalgie. Und dann so ein Auftritt. So ein moderner, offensiver Fußball im vier drei drei System. Einfach nur geil. Werbung für die zweite Liga auch Glückwunsch an beide Teams zu diesem Spiel. Am Ende natürlich Paderborn mit dem Lucky Punch durch den vierten Treffer von Biel Biya. Trotzdem Hat einfach Spaß gemacht, beiden Teams zuzuschauen und ich bin gespannt, was beide Gruppen in den nächsten Wochen noch so abliefern werden. Eins ist sicher Tore mit Beteiligung dieser Teams werden auf jeden Fall viele fallen. Da fand ich ihn wirklich saustark der Zehnerrolle. Dummes Darmstadt Talk. Kommen wir nun zum Talk, wo ich über mein Herzensfreund, den SV Darmstadt acht und neunzig spreche. Ja, und an diesem Spieltag war das Samstagabend Topspiel Darmstadt gegen Hannover sechs und neunzig, Vierter gegen Fünfter, beide fünfzig Punkte. Also das war wirklich ein Sechs Punkte Spiel für beide Mannschaften. Es ging darum, wer weiterhin oben dran bleibt und wer erstmal den Anschluss nach oben verliert. Ja und was soll ich sagen? Das ist in dem Fall Darmstadt neunzig, Meine Lilien haben am heimischen Tor die erste Saison die erste Heimpleite der Saison erleben müssen. Ausgerechnet bei so einem wichtigen Spiel hieß es am Ende null zu zwei für Hannover sechs und neunzig, die jetzt mit drei und fünfzig Punkten auf Platz drei sind, auf Relegationsplatz, wo Darmstadt hätte stehen können mit einem Sieg. Aber es soll einfach diese Saison nicht sein. Mit einem Sieg gegen die Top fünf Mannschaften in der Hinrunde hatte man noch spektakulär drei zu zwei in Hannover gewonnen, mit einem Schuss von Akira mal tief in der Nachspielzeit. Aber ja, diesmal war es wirklich so ein Spiel. Ich glaube, Darmstadt hätte weitere neunzig Minuten spielen können und hätte einfach kein Tor geschossen. Denn Hannover war bissiger. Sie war mutiger, sie waren aggressiver. Sie wollten diese drei Punkte einfach viel, viel mehr als Darmstadt. Und das hat man von Minute eins an gemerkt. Eigentlich ab sofort nach Anpfiff, denn da ist es sehr früh gegen Darmstadt und dann haben wir ein frühes Pressing gemacht. Da konnte kaum Entlastungsmomente kommen. In dem bekannten System von Hannover, in dem drei drei drei eins ein sehr außergewöhnliches System, aber ein sehr effektives System. Gerade gegen Darmstadt hat man das häufig gesehen. Und ja, Darmstadt hatte drei Stammspieler, die gefehlt haben. Mit Liedberg hat einfach der gefährlichste Stürmer gefehlt. Mit Kleefisch, der Dreh und Angelpunkt im Mittelfeld und mit Luka Marsaida. Der schnellste Spieler im Kader auf Linksaußen. Aber es wäre zu einfach, das als. Als Ausrede zu nutzen. Denn selbst mit den Spielern, die auf dem Platz waren, hätte man dieses Spiel wirklich ganz anders angehen müssen. Und das tat Darmstadt einfach nicht. Hannover hat dies getan und die, die ja einfach die Chancen besser genutzt, die sie hatten. Und gerade beim null zu zwei für Hannover muss sich Darmstadt vorwerfen lassen, da einfach viel zu schläfrig gewesen zu sein. Der Freistoß war freigegeben, denn laut Regelwerk muss der Ball nur freigegeben werden, wenn es eine gelbe Karte gab. Die gab es in dem Fall nicht. Ja, und anstatt sich auf das Verteidigen zu verlassen, hat man erstmal mit dem Schiedsrichter diskutiert. Da nehme ich. Besonders mag ihn Focus, denn der hat dann dementsprechend hinten gefehlt. So konnte Thordarsson für Hannover das zwei zu null machen und spätestens danach war Darmstadt gebrochen. Danach ging kaum noch was. Und ja, es ist halt wieder bezeichnend, dass ein Marcel Schuhen Spieler des Spiels wird, zumindest auf Seiten von Darmstadt. Denn wenn der Torhüter der beste Mann ist bei einer zwei zu null Niederlage, dann weißt du einfach, auf was du da rausgewischt hat. Und neben Schuhen muss man dann einfach auch ein Furukawa nennen, der hinter Kohfeldt wirklich kein gutes Standing hat. Obwohl Kohfeldt ihn immer wieder lobt hatte, Kam jetzt der ein und achtzigste. Kam in der ein und achtzigste Minute dann rein und hat gefühlt das Offensivspiel von Darmstadt alleine übernommen. Als der eingewechselt wurde. Der hat so viel Spielwitz reingebracht wie Tepco dazu provoziert. Was zuvor bei Darmstadt gar nicht der Fall war. Und daraus stand man nicht auf zwei Chancen Einmal die Flanke Furukawa auf Rang sechs, der den Kopfball dann aber weit übers Tor segelt. Wobei man da sagen muss, das war, wie man sieht, erst in der Wiederholung. Aber er kriegt halt während des Sprungs die Krampf im Bein und dadurch kriegt er nicht genug Druck hinter den Ball, weil beide ich platzieren und so viel Gewalt über das Tor und die andere Szene war. Okawa holt einen Freistoß raus, der Freistoß wird getreten, er und Toni setzt den Kopf bei den Aktmalerei. Also ja, das ist dann natürlich auch wieder. Wenn du halt einfach nicht gut spielst. Da kommt dann überwiegend auch noch Pech dazu. Und ich sag mal so ein Anschlusstreffer am Böllenfalltor hätte vielleicht noch mal was anzünden können. Aber ja, spätestens jetzt hat man, was die Aufstiegschancen angeht, eine Außenseiterrolle. Mit fünfzig Punkten, also nach den Siegen von Schalke und Elversberg, ist man jetzt wirklich eigentlich nur noch dran, vielleicht eventuell den Relegationsplatz einzunehmen. Aber auch das wird schwer genug. Mit Elversberg und Hannover sechs und neunzig davor. Nee, also dafür muss es jetzt am nächsten Wochenende einen Sieg in Fürth geben. Gegen den Tabellenvorletzten. Aber auch da tut sich Darmstadt ja bekanntermaßen schwer. Diese Saison ist halt nur Bielefeld, Dresden und Magdeburg auswärts, die auch alle um den Klassenerhalt spielen. Alles zu ihrem Zeitpunkt, aber der letzte war Vorletzter. Waren Ja und da hat Darmstadt ja auch nicht gewonnen bzw verloren. Bei Dresden oder Bielefeld. Also Fürth wird kein Glück, keine Laufkundschaft. Die wissen auch um was es geht. Gerade wenn zwischen Platz elf und siebzehn nur zwei Punkte Abstand sind, weiß auch Fürth, was da ein Sieg bedeuten könnte. Ja und spätestens wenn man da dann auch verliert, im schlimmsten Fall oder auch nur unentschieden spielt, kann man eigentlich davon ausgehen, dass der Aufstieg dann so gut wie der Nichtaufstieg so gut wie besiegelt ist. Dementsprechend heißt es Daumen drücken am nächsten Wochenende gegen GREuther Fürth. Da wäre es natürlich auch mal schön, wenn die Jährige Serie von auswärts ohne sie gebrochen werden könnte. Der Mann ist seit über einem halben Jahr auswärts ohne Sieg in Fürth, Das dann vielleicht zu brechen wäre. Vielleicht noch mal so die Initialzündung für ein Comeback. Aber ja, wie es dann am Wochenende ausgeht, seht ihr ja dann. Oder hört ihr allerspätestens dann hier bei Tornetz? Also wir hören uns dann nächste Woche wieder. Der helle Pfiff der Woche. Der helle Pfiff der Woche geht diesen Spieltag an Janow ins Feld. Der Schiedsrichter der Partie Preußen Münster gegen Greuther Fürth in einem in der Partie zwischen den Tabellenletzten und dem Tabellenvorletzten in einem eher biederen Spiel passte dann auch folgerichtig, muss man sagen null zu null ausging für beide Mannschaften. Hilft es nicht gerade viel im Kampf um den Klassenerhalt. Aber für Bielefeld war es ein gutes Spiel. Er konnte sich zeigen in der zwei Liga als noch relativ junger Schiedsrichter. Und gerade in so einem Spiel, wo es für beide Mannschaften um sehr viel geht, hat er das für mich wirklich gut bis sehr gut gemacht. Es war ein schon kämpferisch Spiel von beiden Seiten und was das Ganze noch besonders macht auf Seiten von Ganovine fällt. Er kam in dieser ganzen Partie ohne Verwarnung aus. Keine einzige gelbe Karte, weder verführt noch für Macht für Münster, noch verführt. So, und das ist wirklich sehr Außergewöhnlich. Bei so einem Spiel sind letzte Gegen Vorletzter ohne Verwarnung auszukommen zeigt für mich auf jeden Fall, dass Janowine fehlt. Ist auch schafft, mit persönlichen Gesprächen, mit den Spielern oder mit den Verantwortlichen auf Kommunikation zu gehen und nicht gleich die gelbe Karte zu zücken, um vielleicht dem Spiel dann auch die nötige Härte abhanden zu kommen oder halt noch mal unnötig Härte reinzubringen. Das fand ich sehr gut. Auch er wusste um die Brisanz eines solchen Spiels. Natürlich mit unnötigen Verwarnungen oder Verwarnungen kann man dieses Spiel auch ganz schnell kippen. Und dementsprechend fand ich das sehr gut. Wie Janowine fällt das geklärt hat mit den Gesprächen unter den Spielern, hat die Spieler zu sich gerufen und hat das dann mit ihnen persönlich geklärt und dementsprechend. Das ist wirklich außergewöhnlich bei solchen spielen und dementsprechend für mich auch ganz klar der helle Pfiff der Woche an Janowine Fell. Dummies Spieler des Spieltags. Der Spieler des Spieltags ist für mich Philippe Balbier vom SC Paderborn. Philipp Balbier hat beim Spiel gegen den erste FC Magdeburg ein wirklich sehr, sehr starkes Spiel gezeigt und dabei beim vier zu drei Sieg alle vier Tore gemacht und damit nicht nur einen lupenreinen Hattrick erzielt, sondern auch seine vier Tore. Das ist eine sehr, sehr starke Leistung. Und damit ist Paderborn weiterhin voll dabei, was die Aufstiege angeht Und was die Aufstiegsplätze angeht Man ist jetzt Tabellenzweiter. Ein Punkt hinter Tabellenführer Schalke und auf jeden Fall damit auch ein sehr starkes Statement gesetzt an die Konkurrenz, dass man weiterhin mit Paderborn planen kann. Und generell Philipp Biba ist im Sturm von Paderborn nicht wegzudenken. Er hat wirklich die ganze Saison über schon sehr, sehr starke Leistungen gezeigt und jetzt gegen Magdeburg dem Ganzen fast schon die Krone aufgesetzt und damit auch noch mal unterstrichen, was er für ein Unterschiedsspieler bei Paderborn ist und dass man vielleicht sogar ihn auf jeden Fall nächste Saison in der Bundesliga sehen könnte. Je nachdem, wie es dann mit Paderborn am Ende der Saison aussieht, ob man aufsteigt oder nicht. Aber ich denke mal, Philipp Baby ist jetzt schon auf dem Zettel vieler Bundesligavereine und mit solchen Leistungen wie gegen Magdeburg werden wir wahrscheinlich die ein oder andere noch dazukommen. Dementsprechend vier Spieler des Spieltags. Philipp Babyjahr. Hey Leute, ich hab da wieder was richtig Tolles für euch. Ihr seid Single und eure Freunde sind Single und Dating Apps frustrieren euch einfach nur noch. Dann habe ich hier die Lösung für euch. Das neue Showkonzept kennt ihr schon. Erfunden in Köln mittlerweile deutschlandweit zu finden. Und hier stellen eure Freunde euch dann per Powerpoint Präsentation vielen Single Leuten vor. Keine Angst, es ist ein Safe Space dort. Nebenbei gibt es auch noch leckere Getränke und einige weitere schöne Extras. Also schaut in die ShowNotes und kauft euch Tickets für die nächste Version von. Kennt ihr schon bald auch in eurer Stadt. War ein riesiges Monster der Woche. Kleinere Vikings Großer der Woche ist in dieser Woche für mich. Soufian Laozi. Der zentrale Mittelfeldspieler des FC Schalke vier in der Vorwoche über vierzehn Kilometer gelaufen. Also absoluter Rekord. Auch jetzt gegen die SV Elversberg in der zweiten Fußballbundesliga wieder einiges an Kilometern abgerissen. Und vor allen Dingen bei einem Spiel, wo viele Stammspieler gefehlt haben. Dazu dann noch Karthik Ayhan Karaman eine Führungsrolle übernommen und mit einem wunderbaren Seitfallzieher das eins zu null erzielt, das eins zu eins dann eins zu eins erzielt hat. Für mich einfach eine unglaubliche Leistung wieder abgeliefert. Geht voran, hat aber auch diese kreativen Momente. Ist der gelernte offensiver Mittelfeldspieler mit drin? Also initiiert auch Angriffe mit. Ist mit dem Ball also auch gut zu gebrauchen. Und für mich ein Spieler, der perspektivisch auf jeden Fall zu einem Klub mit Europaambitionen wechseln könnte und auch sollte, wenn seine Entwicklung so weitergeht. Ich denke, bei einem Schalker Aufstieg wird er bleiben. Aber er kann dann auch in der Bundesliga beweisen, dass er das Zeug zu mehr hat. Für mich hat er auf jeden Fall schon bewiesen, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Und deshalb mein verdienter klein rieslings Großer der Woche Sofian El Faouzi vom FC Schalke vier. Und damit sind wir auch schon wieder am Ende dieser Tornetz Folge angekommen. Ich hoffe es hat euch wie immer gefallen. Und wie könnte eine Folge besser als mit den elf Tornetzern des neun und zwanzigste Spieltags unserer Tornetz Top elf? Fangen wir an im Tor. Julian Krahl vom erste FC Kaiserslautern, davor in der Viererkette. Neubauer von Hannover sechs und neunzig in der Innenverteidigung Kobald vom KSC und Nagage von Holstein Kiel. Rechtsverteidiger ist Schalkes Kapitän Timo Becker auf der Doppel sechs. Einen Großteil der Woche. Sofian Luisi von Schalke vier und unser All Time Favorite, Marvin Vanicek vom KSC. Auf den offensiven Flügeln links Gerrit Holtmann vom VfL Bochum. Starke Leistung beim Sieg gegen Eintracht Braunschweig und rechts DomeSpieler der Woche Philipp Labia vom SC Paderborn. Und vorhin haben wir mit Philipp Hoffmann vom VfL Bochum und Ben Bobsien von Dynamo Dresden noch zwei Mittelstürmer. Das waren sie also, die elf Tore Netzer des neun und zwanzigste Spieltags. Wenn ihr es noch mal grafisch sehen wollt, am dreizehnte April ab zwanzig uhr auf unserem Instagram Account zu sehen, unterstrich Tornetz unterstrich Gebt uns dort gerne ein voller und ein Like. Und damit sage ich Tschüss. Ich wünsche euch eine wunderbare Woche und wir hören uns dann am kommenden Montag wieder, wenn es wieder heißt Tornetz. Der zweite Fußball Bundesliga Podcast mit eurem Host Jan Klein Reesink.
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